med-board Hamburg :: Thema anzeigen - OSCE BLOCK 5 "Psychosoziale Medizin"

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OSCE BLOCK 5 "Psychosoziale Medizin"
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bangen
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BeitragVerfasst am: 31.03.2009 21:05
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Psychiatrie und KJP brauchte ich nicht mitzumachen, hatte den Schein schon nach alter Ao.

Etwas erstaunt hat mich, dass die Prüfer überhaupt nicht eingriffen, sie waren nur Beobachter. Ich bekam jedesmal den Aufgabenzettel und legte dann los. Keine Frage und nix vom Prüfer/in. War das bei euch auch so?
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M. Ali
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BeitragVerfasst am: 01.04.2009 13:31
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bei uns auch alles das gleiche

außer psych: da hatten wir eine schwere depression (bzw die patientin Laughing )

_________________
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jea.ww
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OSCE als Aprilscherz
BeitragVerfasst am: 01.04.2009 14:49
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Hallo zusammen,

irgendwie passend, dass das OSCE am 1. April war. Denn entsprechend eines Aprilscherzes erlebte ich das KJP OSCE, wo einen der Prüfer komplett hängen liess, er gab keinen Mucks von sich und verunsicherte mich komplett.
Insgesamt waren die Themen nicht neu. Hier nochmal im Einzelnen:

KJP: 15 Jährige Patientin (Mutter Schuldirektorin, alleinerziehend) die seit zwei Jahren kifft, zieht sich zurück ist ängstlich verstimmt, fühlt sich "wie auf einem Horrortrip", beschreibt Taubheitsgefühl in Beinen, erwähnt lebensmüde Gedanken... der Fall ist alt.
Naja wie immer Verdachtsdiagnose, DD, dann psychopathologischen Befund durchgehen (Suizidalität!!!!!), Therapie

Psychiatrie: Pat. mit aktuellem Suizidversuch (TAvorintox), früherem Suizidversuch, ist ängstlich, depressiv, Probleme mit Partner...
Verdachtsdiagnose: akute Suizidalität auf dem Boden einer Depression, DD: bipolar affektive Störung, Borderline Persönlichkeitsstörung, Schizophrenie, akute Belastungsreaktion (da wollten sie nichts von Angststörung hören, die suizidieren sich wohl selten)
Risikofaktoren für Suizid: dauerhafte belastende Situation, früherer Suizidversuch, harte Methoden, Partnerschaftskrise, selbstverletzendes Verhalten, Impulsivität, etc.
Was mit der Pat. machen? Vitalparameter überwachen, Einweisung nach § 12 HH PsychKG wegen Eigengefärdung
Und dann: Ursache ergründen, z.B. bei Depression: SSRI (cave nach Antriebsteigerung steigt auch Suizidrisiko!!)

War echt okay, wenn man nicht gleich auf etwas kam, dann hat die nette Prüferin einen draufgebracht.

Allgemeinmedizin: das übliche: RR & Lunge (immer schön mitlabern uns die Luft beim Messen gaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz langsam ablassen)
Postinfarktberatung beim Kiosbesitzer, Rechnen des positiv prädiktiven Wertes

Psychosomatik: Beratungsgespräch bei Herzneurose... sehr sehr schwammig

Geriatrie: Sturz mit Timed up and Go - wie immer.

Allen die noch kommen viel Erfolg.

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Krisy-baby
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BeitragVerfasst am: 01.04.2009 17:35
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Bei mir kam heute dran:

Psych: Verwahrloster, verwirrter, besoffener Patient -> Delirium tremens, DD, Symptome aufzählen, was macht man mit ihm, welche Medikamente (mit Dosierung!) - sehr nette Prüferin, hat geholfen und nachgefragt

KJP: 15jähriges Mädchen, geht nicht mehr raus, fühlt sich wie auf einem Horrortrip, kifft seit Paar Jahren, Mutter Schuldirektorin etc. - alter Fall (Prüferin hat keinen Laut von sich gegeben)

Psychosomatik: der Lehrer mit der Herzneurose. Kann ich gar nicht einschätzen, was sie da hören wollten. Patient hat von sich aus sehr viel erzählt, auch Sachen, die ich noch gar nicht gefragt habe. Hatte Schwierigkeiten das Gespräch zu lenken, da ich ihm nicht ständig ins Wort fallen wollte. Prüferin hat unzufrieden geguckt Sceptic

Ansonsten das übliche: Rechnen + RR + Lunge + Postinfarktberatung + Sturzpatientin (schnell alles aufzählen, die Zeit drängt).

War insgesamt alles zu schaffen, außer Psychosomatik, man bekommt ja keine Rückmeldung, keine Ahnung, ob es gereicht hat.

Allen, die noch dran sind - viel Glück! Daumen hoch
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Conse
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BeitragVerfasst am: 02.04.2009 16:27
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ich könnt mich den ganzen tag aufregen über die psychosomatiker.....

man man man....

das darf alles nicht wahr sein....reine willkür
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bangen
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BeitragVerfasst am: 02.04.2009 16:59
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Bin auch etwas überrascht.
Ich hatte die Frau als Übungspatientin, die Lehrerin.
Was hätte man da tun sollen?

Ich hab darauf geachtet, dass ich die Patientin ausreden lasse. Habe versucht einer iatrogenen Fixierung auf organische Ursachen entgegenzuwirken. Die Patientin gefragt ob sie eine eigene Vorstellung von den Ursachen ihrer Beschwerden hat, versucht etwas auf ihre grundsätzliche Haltung in der Arzt-Patienten Beziehung einzugehen, und ihr dann eine psychosomatische Behandlung als Chance sich weiterzuentwickeln angeboten.

Ich hatte mich da ganz sicher gefühlt, trotzdem nur 7 von 15 Punkten bekommen.
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Dr.Psych
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BeitragVerfasst am: 02.04.2009 17:25
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Vielleicht sollten wir uns alle beschweren und evtl. eine Sammelbeschwerde bei der Themenblockkoordination schicken.
Ich bin auch sehr überrascht! Hab sogar in diesen wenigen Minuten den PsychPathBefund durchgegangen, hab sogar die Suiridalität abgekläert und der netten Lehrerin eine Psycho-/Verhaltenstherapie vorgeschlagen und sie sogar dazu überzeugt diese zu machen! Und gleichzeitig empatisch gewesen! Und was hab ich? 6/15!
Ich habe keine ahnung was ich so viel anders tun würde...
lg
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Conse
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BeitragVerfasst am: 03.04.2009 13:25
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man kann sich an herrn Dr. Schmidt in der psychosomatik wenden. der ist für dieses thema zuständig ...

und dann versuch ich nochma einen termin mit dem prüfer zu machen.

ich fühl mich echt ganz schön verarscht, klausur ne 1 und osce durchgefallen, obwohl ich 8 mins mit der simulationspatientin ein angenehmes patientengespräch geführt habe. ich hab auch genau das erzählt was hier im med board stand und das mit anderen kommilitonen nun mal verglichen....die haben eigentlich das gleiche erzählt....

da besteht man jede prüfung im ganzen studium ohne problem und dann fällt man durch psychosomatik osce .... ES DARF NICHT WAHR SEIN Daumen runter
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Rallesuperstar
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BeitragVerfasst am: 03.04.2009 15:09
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tja irgendwann ist es immer das erste Mal, geh doch mal kritisch mit sich selbst ins Gericht, du sagst du hast ein angenehmes patientengespräch geführt, lol, wohl gemerkt "aus deiner Sicht!" vllt war es ja gar nicht so angenehm für die Patientin. Bei Psychosomatik geht es um Feinheiten, da entscheidet jedes Wort, kann man nicht so einfach vergleichen, was die anderen gesagt haben. Das Faktenwissen interessiert da keinen Mensch.
Und was hier im board zu der Station als Ratschläge steht ist absoluter bullshit. In der Klausur ne 1 oder was, und im OSCE durchgefallen, tja gibt keine Altklausuren im OSCE, da muss man selber denken.
Hier ist mal einer durchgefallen und erzählt, was er gesagt hat ohne zu wissen dass er durchgefallen ist und dann finden sich immer Schlaue, die seinen Mist kopieren und die heiligen Worte verbreiten. da kann man sich nur totlachen
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bangen
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BeitragVerfasst am: 03.04.2009 16:43
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"Bei Psychosomatik geht es um Feinheiten, da entscheidet jedes Wort, kann man nicht so einfach vergleichen, was die anderen gesagt haben. "

Wenn du etwas über diesen Satz nachdenkst müsstest du zu der Erkenntnis kommen, dass die OSCE Prüfungsform mit ihrem Versuch Objektivität zu schaffen nicht für die Psychosomatik geeignet ist.

Ich will ja gerne den Lehrenden ihren Spass lassen, aber es muss alles im Rahmen bleiben.

Es wäre schön wenn noch ein paar weitere Betroffene etwas über ihre Prüfungserfahrungen schreiben würden.
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M. Ali
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BeitragVerfasst am: 03.04.2009 21:01
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also ich glaube das wichtigste beim psychosomatik-osace ist:

den schmerz des patienten ernstnehmen, und immer wieder ihm gefühl geben, den schmerz ernstzunehmen!!!! das leiden des pateinten verstehen, aufnehmen!!! und gaaaaaaaaanz wichtig empathie! dem patienten sagen, dass man seinen schmerz versteht!

dann dem patienten das gefühl geben, das wir das zusammen angehen! das man ihn/sie nicht alleine lässt!

feste termine zur wiedervorstellung anbieten!

also ich muss sagen, ich hatte auch am meisten schiss vor dieser station! und irgendwie keine ahnung wonach sie bewerten! denn bei den anderen stationen hat der dozent immer irgendetwas abgehackt! aber hier saß der dozent einfach so da! Sceptic

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bangen
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BeitragVerfasst am: 03.04.2009 22:19
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Und welche Bewertung hast du für diese Strategie bekommen?
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Fabian
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BeitragVerfasst am: 04.04.2009 10:59
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@ m.ali: Also ich hätte mehr Angst vor Stationen, an denen Dozenten irgendetwas abhacken... Wink
aber der kritikpunkt bleibt natürlich bestehen, in psychosomatik wusste keiner, ob es wirklich gut gelaufen ist.
jm. wie conse sollte zumindest erfahren, warum es nicht gereicht hat. ansonsten bringen einem die osces ja nichts!
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M. Ali
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BeitragVerfasst am: 04.04.2009 11:25
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@ bangen: eine 2

@ fabian: vollkommen deiner meinung!
aber bei den abhackern weiß man wenigstens dass es scheiße gelaufen ist, wenn man es sieht, dass die bewerter wenig abgehackt haben!
zB in der kjp wusste ich dass es knapp wird, weil ich den dozenten ja gesehen hab, dass er nur paar wenige sachen abgehackt hat, aber ich wusste auch selber dass ich wenig gesagt hab!
bei psychosomatik wusste ich danach nicht, war das richtig oder bin ich durchgefallen?!!!!

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trouble421
Gast







BeitragVerfasst am: 04.04.2009 14:46
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Ich hatte den Psych-Block vor euch, und kann mich euer Kritik am Psychosomatik-OSCE nur anschließen.
Weiß nicht, ob es bei euch anders war, aber ich hatte nicht das Gefühl, auch nur annähernd auf das OSCE vorbereitet worden zu sein. Genauso wie bei der Postinfarkt-Beratung...alle Big-Points abgehakt, noch mal für die Patientin zusammengefasst und trotzdem nur ne 3.
So weiß ich immerhin, dass es anscheinend nicht genug war, was ich gesagt habe, aber was ich hätte besser machen können, weiß ich immer noch nicht...
Würden die denn wirlich zu viel verraten, wenn sie uns einmal strukturiert sagen würden, worauf man speziell bei den beiden OSCEs zu achten hat?
Ich meine, wenn man das alles schon könnte und wüsste, ohne dass uns das jemand "beibringt", dann müsste man ja gar nicht mehr studieren... Rolling Eyes
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