Home » Innere » OSCE Block 3 "Inneres und Äußeres"


Themenblock 3
Findet im MediTreFF (Medizinisches Trainingszentrum eigener Fähigkeiten und Fertigkeiten) statt. Gruppeneinteilung und Zeiten hängen in der Pathologie aus.

Wäre sehr cool, wenn dann am 22./23. diejenigen, die es hinter sich haben hier von ihren Prüfungen berichten können. Werde ich dann auch machen.

Kann nicht so ganz verstehen, warum so geschwiegen wird, was die OSCEs im letzten Block angeht... Sollte etwa ein solcher Egoismus bestehen, dass da jeder nur an sich denkt man es zukünftigen Studenten nicht leichter machen will als man es selber hatte?
http://med-board.net/viewtopic.php?t=2907

Hat vielleicht schon jemand Tipps, was drankommen könnte?

In Derma sicher so ein komisches Wachs-Präparat, dessen Effloreszenzen man beschreiben muss. In Pharma wurde uns nahegelegt nochmal genau anzuschauen wie man ein BTM-Rezept ausfüllt (steht auch als Fertigkeit im Lernzielkatalog). Und in Patho wurden ja einige Mikro-Präparate beiläufig als besonders OSCE-tauglich bezeichnet (habe ich leider vergessen).


Viel Erfolg bei den vorweihnachtlichen Prüfungen :)
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Bash
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Beitrag » 12.12.2004 21:07

Ich hatte letztes Trimester Block 3:

1.Station: Herz- Untersuchung
2.Station: Lungen- Untersuchung
3.Station: Bauch- Untersuchung
4.Station: Derma- Modell (Psoriasis und atop. Ekzem)
5.Station: BTM- Rezept ausfüllen
6.Station: Pat.- Gespräch über UAWs von Morphin
7.Station: Patho- Mikroskopieren (Tonsillen- Ca)
8.Station: patholog. Untersuchungsanforderung ausfüllen
9.Station: RR- Messen (mit und ohne Stethoskop)
10.Station: Beurteilung und Erklärung eines Urinsediments

Hoffe, das hilft Euch weiter!

Viel Erfolg!!!
minerva
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Beitrag » 23.12.2004 01:34

OSCE Block 3 WS04/05/1

1. Pat. mit Diab und Hypertonus ist mit Metformin und Beta-Blocker eingestellt, seit 2 Wochen auch ACE-Hemmer, seit einigen Tagen Reizhusten, welches Medikament würde man durch welches andere ersetzen, warum, was kann noch Ursache des Hustens sein (Tbc etc.) ...

2. BTM-Rezept ausfüllen (Morphin + Bedarfsmedikament) und Pat. über UAW aufklären. Sehr wenig Zeit!

3. Für Pat. mit mehreren Colonpolypen Diagnoseanforderung (Patho) ausfüllen. Wo wurden Proben entnommen, Fragestellung etc.

4. Mikroskopieren: Lymphknotenmetastase von Adeno-Ca. Wie geht man vor, Tumor einstellen, Malignitätskriterien.

5. Hautbefund beschreiben, Verdachtsdiagnose (vermutlich noduläres Melanom), Therapieoptionen.

6. Herz untersuchen und kommentieren (wo hört man welche Klappen...), Herzgeräusch von CD erkennen und sagen ob Systolikum oder Diastolikum.

7. Blutdruck messen und Pulsstatus der unteren Extremität.

8. Pat. mit kolikartigen rechtsseitigen Oberbauchschmerzen untersuchen.

9. Lunge untersuchen und mit medizinischem Fachvokabular kommentieren was man hört.

10. Pat. zum 24 Std. Sammelurin anleiten; erklären welche weitere Diagnostik man durchführen würde; Bilder mit Zylindern, Erythrozyten etc.: was erkennt man? Verdachtsdiagnose.
Zuletzt geändert von Smeralda am 24.12.2004 09:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Smeralda
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Beitrag » 23.12.2004 13:17

Vielen Dank minerva, wenigstens eine Antwort :roll:

Nun aber mal zu meiner Prüfung:


1. Patientin mit V.a. PAVK. Pulsstatus der unteren Extremität erheben. Sie sagte am Ende, dass sie wirklich eine habe und kaum auftreten könne... ?!
Zudem Blutdruck messen nach RR. An einer Seite hat dem Prüfer gereicht. Ist ja auch viel zu wenig Zeit.

2. Herz untersuchen am Probanden. Dazu schön brav sagen, was man macht und was man theoretisch hören könnte. Auch an Weiterleitung in Carotis und Axilaris denken. Dann wird ein Geräusch von CD abgespielt. Möglichst exakt beschreiben und sagen, was es sein könnte. (Keine Ahnun...)

3. Eine Patientin mit bekanntem DM Typ 2. Seit 2 Wochen ACE-Hemmer und nun Husten. Nach dem Husten Fragen und an andere Ursachen denken. Dann Alternative zu ACE-Hemmern nennen und erklären, warum man nicht statt dessen beta-Blocker erhöhen könnte und warum ACE-Hemmer besonders bei Diabetikern sinnvoll sind.

4. Einen Anforderungsschein für die Pathologie ausfüllen.

5. BTM-Rezept ausfüllen. 2 Medikamente. War viel zu wenig Zeit, da man alleine 2 Seiten lesen musste aus der Krankenakte, was der Patient so alles bekommt. Und dann sollte man noch über UAW von Opiaten berichten, hatte ich keine Zeit mehr für... :(

6. Dermapräparat mit ner Menge kleiner schwarzer Knötchen an meheren Stellen im Gesicht verteilt. Sehr mies zu beschreiben...
Verdachtsdiagnose stellen (noduläres Melanom), Differentialdiagnosen, welche anderen arten von Melanomen gibt es, wie wird therapiert? Sehr nett, aber ebenfalls zu wenig Zeit.

7. Ne Runde mikroskopieren und erzählen, was man macht und auf was man achtet. War eine Barrett-Metaplasie, die schon maligne entartet war mit Metastase im Lymphknoten. Einstellen, dem Dozenten zeigen und erzählen, was für die Malignität spricht.

8. Frau Harendza erklären, wie sie 24-stunden-sammelurin durchzuführen hat ;)
Welche Untersuchungen würde man noch durchführen?
zwei Mirkobilder vom Urinsediment (ich glaube das waren die aus dem Skript vom UAK), was sieht man und wofür spricht das?

9. Einen Patienten untersuchen, der über kolikartige Schmerzen im rechten Oberbauch klagt. Was könnte es sein, Differentialdiagnosen, Untersuchungen durchführen, was könnte man noch machen?

10. Und dann noch eine Lunge untersuchen und möglichst exakt sagen, was man hört... keine Ahnung, ich habe nur ein normales vesikuläres Atemgeräusch gehört und nen sonoren Klopfschall... wahrscheinlich sollte man aber was pathologisches hören. Der Dozent hat nichts gesagt, außer, dass ich ja noch viel mehr machen könnte....
Sehr unangenehme Prüfungs-Situation. Hätte man etwa noch Stimmfremitus und Bronchophonie machen sollen obwohl alle Dozenten gesagt haben, dass es Quatsch sei? Denn hätte ich ja beim Herzen auch noch die Grenzen perkutieren können :roll:

Tja, das war's. Eigentlich ganz nett, aber überwiegend zu wenig Zeit. Vielleicht soll aber genau das der Lerneffekt sein, da man später ja auch nicht ewig Zeit hat zur Untersuchung.

Allen, die diese Prüfung noch vor sich haben viel Erfolg. Ist eigentlich reine Formsache, also besser locker rangehen und sich nicht verrückt machen.
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Bash
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Beitrag » 23.12.2004 13:22

Bash hat geschrieben:2. Herz untersuchen am Probanden. Dazu schön brav sagen, was man macht und was man theoretisch hören könnte. Auch an Weiterleitung in Carotis und Axilaris denken. Dann wird ein Geräusch von CD abgespielt. Möglichst exakt beschreiben und sagen, was es sein könnte. (Keine Ahnun...)

Soweit ich das mitbekommen habe wurden nur Mitralinsuffizienz und Aortenstenose geprueft, ich hatte letzteres (einfach nach Punctum Maximum fragen, wenn man keine Lust hat das Geraeusch supergenau zu beschreiben).

Bash hat geschrieben:5. BTM-Rezept ausfüllen. 2 Medikamente. War viel zu wenig Zeit, da man alleine 2 Seiten lesen musste aus der Krankenakte, was der Patient so alles bekommt. Und dann sollte man noch über UAW von Opiaten berichten, hatte ich keine Zeit mehr für... :(

Jepp, ging mir und den meisten anderen genauso. Hab es so gerade geschafft das Rezept auszufuellen. Eine der zwei Stationen, die bei mir nicht so toll geklappt haben.

Bash hat geschrieben:10. Und dann noch eine Lunge untersuchen und möglichst exakt sagen, was man hört... keine Ahnung, ich habe nur ein normales vesikuläres Atemgeräusch gehört und nen sonoren Klopfschall... wahrscheinlich sollte man aber was pathologisches hören. Der Dozent hat nichts gesagt, außer, dass ich ja noch viel mehr machen könnte....
Sehr unangenehme Prüfungs-Situation. Hätte man etwa noch Stimmfremitus und Bronchophonie machen sollen obwohl alle Dozenten gesagt haben, dass es Quatsch sei? Denn hätte ich ja beim Herzen auch noch die Grenzen perkutieren können :roll:

Und das war die zweite. Wirklich merkwuerdiger, unsympathischer Pruefer. Habe auch niemanden gefunden, der da etwas pathologisches gehoert hat. Keine Ahnung was der von mir wollte.

Die anderen Pruefungen waren ansonsten alle sehr locker und ich glaube nur im volltrunkenen Zustand nicht zu bestehen. Hat sogar nach den ersten Stationen irgendwie Spass gemacht, fast wie ne Schnitzeljagd auf nem eigenartigen Kindergeburtstag.
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OSCE Block 3 Wintersemester 04-02

Beitrag » 03.04.2005 19:12

So dann erzähl ich mal was dieses Trimester in Block 3 drankam ;-)

Es gab 10 Stationen, für jede hatte man 5 Minuten Zeit.

1. Herz: EKG Interpretation, verschiedene Bilder u.a. Vorderwandinfarkt, absolute Arrhythmie bei Vorhofflimmern, Sinusrhythmus. Lagetyp bestimmen und Frequenz ausmessen.

2. Herz: RR Messung (mit der richtigen Manschettengröße) und Pulse der unteren Extremität tasten und den Namen der jeweiligen Arterie nennen.

3. Abdomen: Pat mit akutem Bauch bei hellem Stuhl und dunklem Urin. Bauch komplett untersuchen und Verdachtsdiagnose stellen.

4. Lunge: Eine komplette Lungenuntersuchung durchführen.

5. Nephro: Prinzip des Urinsedimentes, wahlweise des 24 Stunden Urins erklären, was für Zellen kann man erkennen ? Zwei Abbildungen befunden und sich auf eine Verdachtsdiagnose festlegen (Abbildungen gibt es im Skript).

6. Derma: Ein Dermapräparat beschreiben und Verdachtsdiagnose stellen. Psoriasis, atopisches Ekzem, Neurodermitis

7. Pharma: Ein Pat. mit Hypertonus bekommt Verapamil und hat rezidivierend Episoden bradykarder HRS, sowie Schwindel. Wirkmechanismus von Verapamil erklären und begründen durch welches Medikament man Verapamil in der Therapie ersetzen kann.

8. Pharma: Ein BTM Rezept ausstellen und Nebenwirkungen erklären.

9. Patho: Ein kleinzelliges Nierenkarzinom auf einem Foto beschreiben (so wie im Kurs). Wo würde man Biopsien entnehmen und warum ?

10. Patho: Es standen drei Präparate zur Auswahl. Ösophagus, Magen und Colon. Erklären um welches Präparat es sich handelt. Dann den Tumor aufsuchen, für den Dozenten einstellen und dann die Klassifikation aus der beiliegenden Liste nennen.

Die Zeit war wirklich gut ausreichend.

Im Unterschied zu Block 2 gehen alle 10 Stationen als Gesamtnote in die Blockklausur ein. Das heißt für die Note der beiden Querschnittsbereiche zählt nur die Klausur von Mittwoch...
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Beitrag » 21.12.2005 12:48

Heute erstmalig mit Änderungen.

In loser Reihenfolge...

1. Herz- Untersuchung und Geräusch bestimmen.
2. Lungen- Untersuchung
3. Bauch- Untersuchung
4. Derma- Fall: Psoriasis, KEIN Modell
5. Pharma: BTM- Rezept ausfüllen und UAWs vonMorphin
6. Pharma: Pat nach Checkup mit diversen Werten, Diabet Typ 2, Hypertonus, etc. eine essentielle Therapieänderung/-neuerung beschreiben
7. Patho- Mikroskopieren (Bronchial-Ca)
8. Patho- Colonsegment (Colitis vs Crohn)
9. EKG- V.a.Myocarditis
10. Nephrologie- Dialysepflichtiger Patient. Wie funktioniert D.? Medikamente? Ernährung?

Nebenbei: Die Dermatologin war mehr als mies gelaunt. Hat nur geschwiegen und einen noch nichtmal angeschaut...
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Beitrag » 21.12.2005 15:18

herz 1 - ekg:
variante 1: tachyarrhythmia absoluta bei vorhofflimmern nach abgelaufenen (nicht mehr aktuellem) herzinfarkt mit t-negativierungen.
variante 2: normalbefund
variante 3: perikarditis

herz 2 - untersuchung:
zeigen, wo man welche klappentöne aukultiert mit weiterleitung in carotiden und axilla.
verschiedene lagerungen (liegend in seitlage, vorgebeugtes sitzen) vorstellen, in denen man herzklappen besser auskultieren kann.
herzgeräusche von cd interpretieren.

lunge:
komplette lungenuntersuchung bei probanden mit dyspnoe.

abdomen:
probandin mit schmerzen im linken unteren abdomen.
untersuchung inkl. nierenlager und kontralateralem loßlassschmerz kommt gut an.
verdachtsdiagnose stellen (sigmadivertikulitits) und weitere maßnahmen nennen (sono abdomen, koloskopie...).

niere:
patientin mit niereninsuffizienz die tausend werte auf der beschreibung erklären.
patientin hat ne clearance von 14 ml /min und ist damit dialysepflichtig.
werte: hb, phosphat, krea, kalium, ph
maßnahmen erklären (dialyse, shuntvene herrichten, trinkmengen reduzieren, salzrestriktion)

pharma1:
btm rezept nach angegebener aufgabe ausfüllen.

pharma2:
adipöse diabetespatientin ist mit sulfonylharnstoffen eingestellt, hat hypertonus und av-block 1. grades.
welche maßnahmen müssen ergriffen werden. nebenwirkungen und kontraindikationen von ace-hemmern und beta-blockern nicht vergessen.

patho1:
makroskopie-bild von crohn bzw colitis ulcerosa beschreiben, 3 mikroskopische und 3 makroskopische typische befunde nennen und 3 komplikationen nennen.

patho 2:
lungenkarzinom (bekannt) einstellen und sagen, welcher typ von karzinom vorliegt. malignitätskriterien nennen.

derma:
psoriasispatientin ihre erkrankung erklären (nicht die pathogenese). erbliche disposition, chronisch schubweise, therapieoptionen usw.
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Der Typ
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Beitrag » 22.12.2005 15:57

22.12. OSCE donnerstag:

wie am mittwoch,

nur 2 änderungen:

-derma statt psoriasis kam neurodermitis dran,
geprüft hat neuber, war locker drauf.

patho makro war niere dran: tumor (klarzellig? onkozytom?)
beschreiben und 3 biopsien (wo würde man sie nehmen).
elysian
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Beitrag » 28.06.2006 21:49

hi,
könntet ihr OSCE-Erfahrung vom letzten Trimester posten.
Thanx
jerry
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Beitrag » 06.07.2006 12:26

Für die nächsten Generationen hier mal wieder eine kleine Zusammenfassung, was so im OSCE in diesem Trimester drankam:

Pharma I: BTM-Rezept ausfüllen mit einem festen und einem Bedarfsmedikament und einem Patienten wichtige Opioid-UAWs erklären.
Pharma II: Einem adipösen Typ-II Diabetiker mit diabetischer Nephro-, Neuro- und Retinopathie ein Medikament zur Blutdrucksenkung verschreiben, UAWS erläutern, Laborparameter interpretieren, Lifestyle-Änderung erklären.
Abdomen: Pat. mit Alkoholanamnese und gürtelförmigen Oberbauchschmerzen seit 18 Monaten, die in den Rücken ausstrahlen - komplette Abdomenuntersuchung (+ Nierenlager) und Verdachtsdx äußern.
Herz: wie immer, komplette Untersuchung + Geräusch vom Band erkennen.
EKG: Hatte eine Bradyarrhythmia absoluta mit Vorhofflimmern.
Lunge: komplette Untersuchung, Bronchophonie, Stimmfremitus nicht vergessen.
Derma: Beratungsgespräch mit Patientin, die Psoriasis hat. Fragen beantworten zu genetischer Disposition, Prognose, Provokationsfaktoren, Therapie u.ä.
Nephro:
Patienten mit IgA-Nephritis Laborwerte und jeweilige Therapiemöglichkeiten inklusive Dialyse erklären
Patho makro: Zu verschiedenen Bildern eine Diagnose stellen und jeweils 2 Zusatzfragen beantworten. Es gab z.B. ein Bild von Morb. Crohn/ Colitis Ulc., einen Nierentumor, einen Myokardinfarkt (Alterseinschätzung), Echinoccocus-Zysten in der Leber, ein Teratom.
Patho mikro: Lymphknotenmetastase eines Barrett-Ca's einstellen, ein paar Fragen zur Entstehung u.ä. beantworten.
Die Wahrheit schmerzt; nicht so sehr, als wenn man auf ein Fahrrad springt, das keinen Sattel hat, aber sie schmerzt.
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OSCE 20.12.06

Beitrag » 20.12.2006 14:32

Hallo! Hatte heute OSCE.

1. EKG: Perikarditis
2. Pharma: Diabetiker nimmt Metformin und hat hohen RR und Albuminurie und AV-Block Grad 1. Welche Medis, wann soll er wiederkommen und was kontrolliert man.
3. Derma: Psoriasis
4. Patho makro: 5 Bilder. erkennen was abgebildet ist: Niere mit Tumor (Onkozytom), Nebenniere mit Tumor und Pat hat hohen RR (Phäochromozytom), Lunge von Hafenarbeiter (Asbest- Karzinom?), Darm, der sehr dunkel aussah (Mesenterialinfarkt), Leber mit Zyste(Echinokokkus)
5. Patho Mikro: Pat mit Oesophaguskarzinom, Übergang Plattenepithel Karzinom aufsuchen und Malignitätskriterein nennen, dann war neben dem Ö. ein Lymphknoten, indem auch Tumor war. Diese Stelle sollte man dann dem Prüfer zeigen
6. BTM rezept und Pat über die Einnahme von Morphinen aufklären, Die Zeit ist sehr knapp, schnell schreiben
7. Lunge untersuchen
8. Herz untersuchen und Herzgeräusch von CD interpretieren
9. Pat mit Schmerzen im li Oberbauch und Alkoholanamnese und Fettstuhl, Abdomen untersuchen und Differentialdiagnosen nennen.
10. Nephro: Pat mit IgA-Nephritis. Hat Laborwerte und soll Dialyse bekommen. Pat Laborwerte erklären und Therapie und Vorbereitung zur Dialyse erklären

Alle waren sehr nett! Viel Erfolg!
trixx
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Beitrag » 21.12.2006 20:48

Hier was heute in OSCE dran kam!

PHARMA1: Btm- Rezept ausfüllen, Morphin und ein Bedarfsmedikation und dem Patienten sagen, ob er weiterhin Laxanzien einnehmen sollte.
PHARMA2: Pat. mit Diabetes, Bluthochdruck, und AV. Block soll ein Hypertensivum erhalten, ACE- Hemmer, weil es bei Diabetikern nephroprotektive Wirkung hat u. Wirkungen und Nebenwirkungen von ACE-Hemmern auerzählen und Laborkontrolle der Nierenwerte veranlassen
PATHO1: 5 Makro Bilder deren Diagnose und Komplikationen sagen. Es waren folgenende Bilder: Barret-Metaplasie, Tereatom, M.Crohn, Echinokokkus der Leber, Metastase im Herz.
PATHO2: Mikro: Barret-Metaplasie erkennen und den Prüfer die Stelle zeigen, Malignitätskriterien aufzählen, und den Tumor in LK zeigen.
DERMA: Pat. mit Atopischen Ekzem, ihm über die äthiologie der Erkrankung erzählen, also das es eine genet. Komponente hat usw., die Provoakationsfaktoren, Diagnostische und therapeutische Maßnahmpen nennen.
HERZ1: EKG interpretieren , Diagnose stellen: Es war Hinterwandinfarkt und Therapie. Perikarditis und Bradykardie Arrhythmie Absoluta wurden auch gefragt.
HERZ2: Herz komplett untersuchen , pathologische Geräusche vom CD erkennen: es waren, Aortenstenose und Mitral insuffizienz und normale Herztöne
NEPHRO: s.o
BAUCH: chron. Pankreatitis : Pat mit Alkohol und Diabetes, hat Gürtelformige Schmerzen, Fettstuhle, Bauch komlett untersuchen, Diagnose stellen und auch DD nennen.
LUNGE: Komplett untersuchen und sagen welche Geräusche man wann hört.

Alle Prüfer waren sehr nett, außer der vom Bauch, er hat ständig einem unterbrochen und man kam aus dem Konzept, das war doof, weil ich dann nicht mehr die Zeit hatte alle Fragen zu beantworten....

Ich wünsche euch allen viel Erfolg!!
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ishah
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im Block 3 Osce natürlich.

http://www.gelbe-liste.de/10_therapie/114.html

Oder reinkopiert:

Checkliste für ein BtM-Rezept

Ein Betäubungsmittelrezept für einen Patienten in der Praxis kann nach folgender Checkliste ausgefüllt werden. Es sind bei der Ausfertigung anzugeben:

- Name, Vorname, Geburtstag und vollständige Anschrift des Patienten. Die Krankenkasse ist anzukreuzen und der Versicherungsstatus des Patienten sowie der Sitz der Krankenkasse sind einzutragen.

- Ausstellungsdatum.

- Arzneimittelbezeichnung … auþerdem zusätzlich: Bezeichnung und Gewichtsmenge des enthaltenen Betäubungsmittels je Darreichungsform, falls diese durch die Arzneimittelbezeichnung nicht eindeutig bestimmt ist.

- Menge des verschriebenen Arzneimittels in Gramm oder Milliliter, Stückzahl oder Gröþe und Anzahl der Packungseinheiten.

Gebrauchsanweisung mit Einzel- und Tagesangabe oder "Gem. schriftl. Anw.", wenn eine schriftliche Gebrauchsanweisung übergeben wurde.

- Name des verschreibenden Arztes, seine Berufsbezeichnung und Anschrift einschlieþlich Telefonnummer.

- Unterschrift des verschreibenden Arztes, im Vertretungsfall der Vermerk "i. V."

Die Angaben zu 1-6 können mit dem Drucker ausgefüllt werden, nur die Angaben zu Punkt 7 sind handschriftlich vorzunehmen.
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Dr. Nick
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