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Forum für alle die noch nicht studieren (z.B. Fragen zum HAM-Nat).

Einklagen zum Studium

Beitrag » 31.08.2010 17:39

Nur mal so interessehalber: gibt es jemanden der sich in den letzten Jahren erfolgreich in Hamburg eingeklagt hat?
Und, zweite Frage, wie waren so die Abiturnoten in den letzten Jahren, mit denen man noch einen Platz in Hamburg bekommen hat? Hat man mit 1,9 noch eine Chance?
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solotoj
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Beitrag » 31.08.2010 18:02

Vor zwei Jahren lag die Grenze für einen Platz (ohne große Aufnahmetests) bei 1,5. Bis wohin die Grenze bei dem Auswahlverfahren ging/ geht, weiß ich leider nicht.
Lars030
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Beitrag » 31.08.2010 18:16

Mit 1,9 wurde man zuletzt zum uniinternen Auswahlverfahren eingeladen, wenn man Hamburg als ersten Ortswunsch hatte.
Die 1000 besten Bewerber, nach Abinote, wurden eingeladen, ca 800 sind wirklich erschienen.

Man konnte dann den HAM-NAT Test machen, dessen Ergebnis wurde mit der Abinote verrechnet und die 100 Besten bekamen einen Studienplatz.
Weitere 100 Studienplätze wurden unter den nächsten 200 Besten mit einem zusätzlichen Auswahlgespräch verteilt.

Unklar ist wie die Bewerber behandelt wurden, die schon das Physikum, zb, aus Ungarn besassen, oder schon durch ein früheres, unterbrochenes Studium anrechenbare Studienleistungen vorweisen konnten.

Wenn du Genaueres wissen willst musst du dir die Ergebnislisten anschauen.
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bangen
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Beitrag » 02.09.2010 09:30

Ist wirklich niemand hier der geklagt hat?
Ich glaube klagen hat in HH wenig Sinn, weil hier die Medizinstudienplätze, auch die in höheren Semestern grundsätzlich an Bewerber die sich über die ZVS, jetzt Hochschulstart, beworben haben vergeben werden.
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bangen
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Beitrag » 02.09.2010 16:39

Moin

Wenn ich mich recht erinnere, basiert das "Einklagen" eines Med-Studienplatzes
auf einem Gerichtsurteil des EuGH und wäre prinzipiell immer möglich,
wenn man zeigen kann, dass die Ziel-Uni noch freie Kapazitäten hat.

Inzwischen haben aber wohl auch die Unis Rechtsmittel dagegen,
können eingeklagte Studenten wieder rauswerfen und ihnen die
Studienleistungen aberkennen.

Daher würde ich es nicht versuchen. Außerdem ist das auch definitiv
nicht die feine Art! :wink:

mfg dnz
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Beitrag » 02.09.2010 18:10

bangen hat geschrieben:Ist wirklich niemand hier der geklagt hat?
Ich glaube klagen hat in HH wenig Sinn, weil hier die Medizinstudienplätze, auch die in höheren Semestern grundsätzlich an Bewerber die sich über die ZVS, jetzt Hochschulstart, beworben haben vergeben werden.



Du bist schon echt ein Schlauberger. Gerade in HH macht klagen Sinn.

Es gibt jedes Jahr diverse Plätze, welche nicht über die ZVS vergeben werden, sondern per Gericht. 8)
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SteveMcQueen
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Beitrag » 02.09.2010 18:17

Kannst du diese Behauptung irgendwie belegen?

Ich meine jetzt nicht deine Feststellung, dass ich ein Schlauberger bin.
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bangen
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Beitrag » 03.09.2010 15:14

ich kenne alleine in meinem semester 3 leute, die sich eingeklagt haben. insgesamt kenn ich noch ein paar mehr.
es scheint also nicht völlig aussichtslos zu sein zu klagen ;-)
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Kazu-Zo
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Beitrag » 03.09.2010 17:47

Das nennt man Hörensagen.

Haben die tatsächlich rechtskräftig einen Studienplatz oder läuft das Verfahren noch?

Ich habe mal bei einem Anwalt, dessen Anschrift ich im Internet fand und der Studienplatzklagen anbot angerufen um zu fragen ob er tatsächlich noch in Studienklagen tätig ist. Seine Ra-gehilfin bejahte das und nach einigen Tagen bekam ich einen Brief mit 6 DIN A4 Seiten Informationen über Verwaltungsklagen. Ca. 6 Wochen später eine Rechnung des Anwaltes über 70 Euro Honorar für eine ausführliche schriftliche Beratung. Ich habe diese Rechnung an die Anwaltskammer weitergegeben. Soviel zur Seriosität auf diesem Gebiet.
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bangen
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Beitrag » 11.09.2010 18:25

hey, also klagen in Hamburg war mit Erfolg möglich, zumindest vor ca 5 Jahren. Das kann ich aus sicherer Quelle sagen. Wenn du mehr Infos brauchst melde dich bei mir per PN.
schnipschnap
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Beitrag » 12.09.2010 18:44

habe mich zwar nicht selbst eingeklagt, aber bin 2008 nachgerückt und habe einige vorbereitungssachen mit leuten gehabt, die sich eingeklagt haben. das wurde mir persönlich gesagt & hat nichts mit "hören sagen" zu tun. schade, dass sich hier keiner meldet, der es erfolgreich hinter sich gebracht hat. wie gesagt, habs selbst nicht gemacht, aber es ist definitiv möglich (es waren nicht wenige). LG
puffelmuffel
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