Home » Modellstudiengang » iMED Allgemein » Vor dem Studium » Verzweifelt- Genug Intelligenz für Medizin und das Physikum?


Forum für alle die noch nicht studieren (z.B. Fragen zum HAM-Nat).
Hallo,

ich bin momentan total verzweifelt und bräuchte bitte dringend eure Hilfe und euren Rat.
Ich möchte eigentlich im WS 2006/2007 nach langer Zeit seit dem Abi mit Medizin beginnen und habe schon vorab das Pflegepraktikum gemacht, was mir sehr viel Freude bereitet hat.
Ich habe mich vorab ein wenig in Chemie eingelesen, sodass es nicht völliges Neuland für mich ist. Ich habe auch versucht die Physikumfragen in Chemie der letzten Jahre zu beantworten und hätte total schlecht abgeschnitten. Ich hätte in jedem Physikum vielleicht 2-3 Chemiefragen richtig gehabt und bin jetzt total verzweifelt. Erstens kamen mir die Fragen schwer vor, erfordern oft relativ viel Logik und gehen extrem ins Detail. Sehe ich das falsch? Jetzt bin ich verunsichert und mache mir meine Gedanken, ob das Physikum und das Medizinstudium an sich denn für mich überhaupt zu schaffen sind? Ich würde mich als fleißigen Menschen bezeichnen und möchte nur beginnen zustudieren, wenn ich auch eine Aussicht auf einen erfolgreichen Studienabschluss habe. Soll ich von Medizin vielleicht absehen, da ich vielleicht nur durchschnittlich intelligent bin und mir die Nawis nicht so liegen? Kann man die Dinge für das schriftliche Physikum (Chemie, Biochemie, Physiologie etc…)alle mit der schwarzen Reihe z.B. und Kurzbüchern sich aneignen oder auswendig lernen oder sind die Fragen wirklich nur mit absolut logischem Denken und Intelligenz zu beantworten und zu lösen? Zusammengefasst: muss man für das Med.-Studium, vor allem für die Nawi-Fächer (Biochemie, Physiologie, Chemie und Physik) und das schriftliche Physikum überaus intelligent sein, oder ist das ganze eine Frage des Fleißes, des Lernens und der Ausdauer? Kann man sich auch Biochemie und Physiologie beispielsweise mit Fleiß, Ausdauer und vielleicht etwas weniger Verständnis erarbeiten oder erfordern diese nur pure Intelligenz und Logik?

Ich würde mich über eure ehrlichen Antworten und zahlreichen Antworten sehr freuen!
Danke für eure Hilfe
Liebe Grüße
Hugo
Bauxi
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Beitrag » 16.06.2006 20:12

Kurz und knapp:

Wenn du irgendetwas NICHT brauchst für dieses Studium, dann ist es Intelligenz! Fleiß ist auch nur zweitrangig. Ausdauer sollte dagegen schon vorhanden sein. Voll allem das Physikum, das du ansprichst, hat nichts mit ner Intelligenzleistung zu tun. Da geht es um stupides Auswendiglernen.

Glaub mir, ich habe schon so viele schlaue Leute gesehen mit Einser-Abi und NaWi-LKs, die dann in nahezu allen Klausuren durchgefallen sind, trotz dicker Bücher und Lernen ohne Ende. Und ich möchte mal behaupten, dass in kaum einem Studienganz so viele Trottel rumlaufen wie bei uns (mich eingeschlossen).

Eher kannst du enorm faul sein, wenn du ein Gefühl dafür hast, was wichtig ist und was nicht und es drauf hast, ein paar dämliche Fakten aus Kurzlehrbüchern auswendig zu lernen (Verstehen ist in den meisten Fällen auch nicht nötig). Kannst du dann auch ne Woche später ruhig alles wieder vergessen. Die Vorklinik dient (leider) nicht zum Vermitteln der Basics, sondern zum Aussieben. Wer nicht mit dem Druck und der großen Stoffmenge zurecht kommt, der bleibt auf der Strecke.

Und du solltest nicht zu denen gehören, die sich schon in der Schule bei den Klausuren selber enorm verrückt gemacht haben wegen einer zu großen Stoffmenge.
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Duff-Beer
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Beitrag » 16.06.2006 21:27

Kann Duff nur weitestgehend Recht geben ....
Medizin zu studieren erfordert mit Sicherheit nicht besonders intelligent zu sein ... manchmal muss man die richtige Portion Fleiß mitbringen (fürs stupide Auswendiglernen - gerade in den ersten 2 Jahren oft angesagt) und vorallem ein Gefühl für das richtige Verhältnis zwischen den Details und dem eher groben Wurf...

Medizin ist ja teilweise nicht wirklich ein Studium sondern eher eine etwas längere Ausbildung .... und nicht das Wichtigste vergessen :
sAbVA: souvärenes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit
- braucht man im Anatomietestat genauso wie bei Famulaturen :wink:



edit : noch etwas in eigener Sache : fast 4 Jahre dabei und erst 300 Beiträge ... irgendwas mach ich falsch
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ExilRheinländer
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Beitrag » 16.06.2006 21:40

Duff-Beer hat recht.
Sicherlich ist es eine Frage der Ausdauer und der strapazierfähigen Nerven bis zum Physikum.
Falls es Dich beruhigt... ich hatte auch nur 3 Fragen in Chemie in meiner Physikumsprüfung richtig und habe es trotzdem beim ersten Mal bestanden.
Ausserdem finde ich, dass Du schon die wichtigste Vorraussetzung mitbringst, nämlich dass Dir das Pflegepraktikum Freude gemacht hat, einige (viele) empfinden Dieses nämlich als lästige Pflicht und meinen ohnehin, dass sie schon halbe Ärzte sind, in dem Moment in dem sie sich entschlossen haben Mediziner zu werden.

Also... zweifel nicht länger an Dir selbst und fang im Herbst an zu Studieren!
Jaiq
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Beitrag » 17.06.2006 06:54

Lieber Bauxi, das Medizinstudium ist sehr schwer und um dieses erfogreich durchzustehen, muss zumindest eine Voraussetzung erfüllt sein, nämlich du musst fest entschlossen sein, Medizin zu studieren und auch sagen, dass du intelligent genug dafür bist und nicht dran zweifeln, denn anderenfalls wirst du das Studium bei der ersten schweren phase schmeißen. Also ein Stück selbstvertrauen ist sehr wichtig. Der größte Teil derer, die das nicht haben, scheitern, vor allem im Medizinstudium.
Du darfst nicht fragen, ob du intelligent genug für Nawi Fächer bist, sondern für andere Fächer, wo man überwiegend viel Wissen aneignen muss. Denn es geht vor allem darum, sich anzupassen und die optimale Lernstrategie heruaszufinden, um das alles in seinen Kopf zu bekommen und vor allem zu behalten, viele Medizinstudenten verbringen Jahre damit, die richtige Lernmethode zu finden und scheitern.
Last but not least, sollte man mit folgenden wichtigen Persönlichkeitseigenschaften ausgestattet sein: Fleiß Ausdauer Disziplin Ehrgeiz Menschenliebe.... usw.
Alles in allem, muss ich sagen, dass auch ohne dieses Alles du das Studium schaffen kannst, aber ohne diese Sachen wirst du unter Garantie kein guter Arzt werden.
Russe
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Einspruch

Beitrag » 17.06.2006 07:59

Hallo...
Ich würde meinem Vorredner nicht ganz zustimmen - es ist immer leicht dahingesagt zu behaupte, man müsse sich absolut sicher sein, dass man Arzt werden möchte.

Tatsächlich denke ich aber kann das kaum jemand sein, denn woher soll man denn genau wissen ob der Beruf zu einem passt? Auf Grund des Pflegepraktikums? Oder wegen Berichten von Bekannten/Freunden?
Das sind dann doch nur gewissen Vorstellungen aber die reichen bei weitem nicht aus um sich bezüglich dem Rest des Lebens sicher zu sein, was man anstreben möchte, oder?

Und zu der Bemerkung man können ohne Fleiß, Disziplin, Menschenliebe, etc, unter Garantie kein guter Arzt werden möche ich sagen, dass es meiner Meinung nach am Meisten darauf ankommt, die Menschen als solche zu begreifen und nicht als "Krankheitsfall" zu behandeln.
Ob man nun in der Vorklinik besonders fleißig ist oder nicht hale ich persönlich für irrelevant.

Nun ja - meine Meinung, man sieht daran schon ich gehöre auch nicht zu den Fleißigsten, denn ich versuche immernoch auch ein privates Leben zu führe neben dem Studium.

Professor Guse hat ja die Anekdote vom Besten Physikum im letzten Jahr erzählt: Die Person habe gesagt: " Ich habe jeden Tag der Woche gelernt ohne Pause,nur den Sonntag Nachmittag hatte ich immer frei"
Da kann ich nur sagen: Ein hoher Preis für das beste Physikum!
Aber jedem das seine...
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PrepAttack
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Beitrag » 17.06.2006 08:27

Hi!
Ich wollte auch noch mal eine Sache anmerken.
Ich glaube dein Hauptbedenken ist, dass du von dir selbst denkst, du könntest nicht intelligent genug sein und da kann ich dich nur beruhigen und sagen, dass die Intelligenz wirklich eine eher untergeordnete Rolle spielt. Viel viel wichtiger sind Ausdauer und Durchhaltevermögen. Gerade in der Vorklinik gibt es denke ich bei jedem Phasen wo er am liebsten aufhören will. Aber die gehen auch schnell wieder vorbei:)
Also wenn du meinst die beiden Eigenschaften zu besitzen und auch noch Fleißig bist, mach dir keine Gedanken und fang das Studium an!!!
MfG
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Jason
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Beitrag » 17.06.2006 11:33

Ich will da meinen Vorrednern mal etwas widersprechen. Sicherlich muss man nicht sonderlich schlau sein, um ein Medizinstudium erfolgreich zu absolvieren. Und man trifft tagtäglich genug taube Nüsse, die das eindrucksvoll demonstrieren.

Und sicherlich kann man jedes Verstehen und jede Logik zumindest ziemlich weit durch Auswendiglernen ersetzen. Nur, ich finde, das ist nicht alles.

Ich würde mir überhaupt keine Sorgen machen, so Multiple Choice-Fragen richtig anzukreuzen, das lernt man. Aber ich finde es mehr als dämlich, so zu tun, als müsste man überhaupt nicht denken in diesem unserem Studienfach.

Ich kann bis heute relativ schlecht auswendig lernen und muss sagen, es geht auch andersrum: Man kann vieles (auch in der Vorklinik) mit Verstehen erledigen und spart sich das Gelerne für Anatomie. Physio kann man mit etwas Zeit und Spaß (den man sich sicherlich irgendwie einreden muss, aber das klappt) fast ganz ohne Auswendiglernen überstehen und auch Biochemie (mit dem richtigen Buch) kann Spaß machen und geht dann auch viel leichter von der Hand.

Nur wenn Du jetzt schon mit so ner "Ich schaff das eh nicht, und wenn dann nur mit gaaanz viel Lernen"-Haltung an die Sache rangehst, dann werden das 2 sehr harte und schwere Jahre.

Und für so ein bisschen logisches Denken ist eigentlich jeder intelligent genug, man muss es nur wollen.

PS: Ich wunder mich übrigends fast tagtäglich was man alles aus der Vorklinik in der Klinik wissen muss, so viel zu "das dient nur zum Aussieben".

PPS: Und selbst Anatomie kann man theoretisch sicherlich sich auch logisch erschließen, mit etwas Muße.

PPPS: Und auf die Naturwissenschaften ist eh geschissen, das klappt schon. Ich hatte auch keine Leistungskurse in der Richtung in der Schule (Deutsch und Politik rules!) und Bio hab ich abgewählt weil es so kacke war (und weil es mir egal war, warum die Pinguine in Südamerika kleiner sind als in der Antarktis) und in Chemie hatte ich grandiose 5 Punkte und es hat alles auf Anhieb geklappt in der Vorklinik.

In so fern, mach Dir keine Sorgen, das wichtigste ist der Spaß an der Sache, den brauchst Du sowieso (auch in Hinblick auf Deine zukünftigen Arbeitszeiten und -bedingungen).
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Dr. Nick
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Beitrag » 17.06.2006 12:30

Ffang einfach an so wild ist das alles nich!
das kann man schon packen hoff ich zumindest...;-)
Es grüßt der Kauz aus dem Wald:"Huhuhu"
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komischer Kauz
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Beitrag » 17.06.2006 14:36

ohjeohje...

noch nicht im studium und schon so verzweifelt...!

ey alter natürlich brauchst du einen gewissen schuss intelligenz! nicht umsonst ist der nc so hoch...und jetzt bitte kein gelaber in die richtung abidurschnitt hat damit nix zu tun!wer ein anspruchsvolles abi gemacht ha und den nc für medizin geholt hat, muss sich zumindest deutlich weniger sorgen machen. um logisches denken gehts zwar wirklich nur wenig, aber du musst dinge extrem schnell begreifen und auswendig lernen können, sonst gehst du mit ziemlich großer wahrscheinlichkeit dran kaputt. nur mit fleiß kann man es nicht schaffen...frag mal die ganzen abbrecher ob sie einfach nur zu faul waren...ganz bestimmt nicht!
vor allem brauchst du ein dickes fell und entschlossenheit...denk lieber gut drüber nach ob du dir das studium antun willst...du wolltest ehrliche meinungen...und das ist meine! selbstzweifel schon vor diesem studium sind nicht unbedingt eine ideale voraussetzung.
il dottore
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Beitrag » 17.06.2006 14:51

Hör mal zu.
Ich hab auch gedacht, ich sei zu dumm. Ich war auf einem Wirtschaftsgymnasium und da ist es wesentlich einfacher ein sehr gutes Abi zu kriegen als Anderswo.
Ich war im ersten Semester auch sehr verunsichert und wusste nicht ob ich mit den anderen Inteligenzbolzen mithalten kann. Meine komilitionen sind aber genauso wenig hyper inteligent wie die Studis, die das Physkum schon geschafft haben.
Ich habe im ersten Semester total versagt, aber nur weil das Studium in Hamburg echt scheiße ist und ich immer mit den falschen Büchern gelernt hab.
Chemie ist nicht schwer. Auch wenn ich beim ersten mal durchgefallen bin. Im ersten Semester sind viele verunsichert und kriegen depressionen.

Das absoilut einzige was wichtig ist, ist das du weißt was du zu lernen hast und dann ausreichend mit den RICHTIGEN Büchern lernst.
Hohl dir mal das CHemie Kurzlehrbuch vom Thiemeverlag. Dann wirst du nicht denken Chemie sei zu schwer.
Wenn du dir aber den Zeeck "Chemie für Mediziner" oder Arbeitsbuch "CHemie für Mediziner" oder irgendwelche Quatsch mit REchenaufgaben holst, wirst du nur verunsichert sein und denken "das schaffe ich nie".
Du darftst dir die panikmache schlechter dozenten und verunsichertter Komilitonen nicht aufschwatzen lassen.
Lern das Kurzlehrbuch, geh nicht zu den Vorlesungen und lös die Altklausuren, dann wirst du LOCKER bestehen

Grüße
Imhotep
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Beitrag » 17.06.2006 15:01

Ich denk mal das mit den Vorlesungen und den Büchern ist so eine Sache. DAS perfekte Lehrbuch gibt es nicht und ich kenne viele die mit Büchern lernen mit denen ich nicht klar komme und umgekehrt und aus den Vorlesungen nehme ich einiges mit und gehe deswegen regelmäßig hin aber es gibt genug Leute die sagen, dass ihnen die Vorlesung nichts bringt, nicht hingehen und gut damit fahren. Das ist etwas was man im Laufe der Zeit (aber wenn möglich möglichst schnell ;) ) herausfinden sollte. Viel wichtiger sind
wie gesagt die Startvorraussetzungen nach denen du dich ja auch erkundigst. Und hatte ich ja oben schon gesagt glaub kam aber bisschen falsch rüber. Klar is Intelligenz auch wichtig siehe Nc und Leute die ewig brauchen um Dinge aufzunehmen habens sicher schwer. Aber ist glaub ich nicht das entscheidende Kriterium.
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Jason
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Beitrag » 17.06.2006 19:36

Hallo, :o

ich bin echt dankbar über eure tollen, interessanten Antworten und Ansichten. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut, selbstverständlich auch über eure kritischen Einwände.
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich nur mit dem Studium anfangen möchte, wenn ich überzeugt bin, dass ich es auch schaffen kann. Ich möchte daher meine Zweifel im Vorfeld ausräumen und ihr könnt mich am besten mit euren Erfahrungen dabei unterstützen. Also kann man sich auch auf Physikumfragen mit der "schwarzen Reihe" und Kurzlehrbüchern gut vorbereiten? Muss man sich erst an die gezielte und oft ins Detail gehende Fragestellung des IMPP gewöhnen und ist das Physikum nicht das überwindbare Fiesikum, das nur von Einsteins machbar ist? Ich hoffe weiterhin auf eure Statements und bin gespannt, ob ihr mir zum Studium ratet oder nicht.

Liebe Grüße und danke
Hugo
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Beitrag » 17.06.2006 20:12

dann wäre es vielleicht ganz hilfreich zu wissen, mit welchen vorraussetzungen du ins studium gehst! wann haste dein abi gemacht, mit welchem nc, wie siehts mit deinen auswendiglernfähigkeiten und deinem interesse für naturwissenschaften aus? was sind deine stärken und schwächen?warum willst du überhaupt medizin studieren...?

und: nein, nur mit kurzlehrbüchern wirst du es garantiert nicht packen! die reichen teilweise schon für normale klausuren nicht...und fürs physikum schon dreimal nicht!

willst du überhaupt in hamburg studieren?
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Beitrag » 17.06.2006 21:22

Hallo,

ich habe mein Abi 2001 gemacht, ist also schon eine Zeit her. Mein ND ist 1,5, obwohl ich meine, dass der ND nicht immer mit Intelligenz zu tun hat. Ich bin von Seiten der Studienorte offen, denn ich muss froh sein, wenn ich überhaupt einen Platz kriege. Ich bin auch bereit weniger beliebte Orte in Kauf zu nehmen. Ich würde z.B. auch einen Platz am Land annehmen. Die Nawis sind bei mir entsprechend schon lange her und waren ehrlich gesagt nicht unbedingt meine Stärke. Ich würde mich als fleißigen, zielorientierten, sozial eingestellten Menschen bezeichnen. Ich habe nie ungern gelernt. Meine Schwächen bzw. Bedenken in Bezug auf Medizin sind vielleicht im Bereich der Logik und des analytischen Denkens zu finden. Ich habe auch kein gutes räumliches Vorstellungsvermögen.
Warum Medizin: Medizin war schon lange mein Wunsch und ich weiß, dass ich später eines der Psychofächer einschlagen würde.
Ich hoffe, dass reicht fürs Erste an Informationen. Danke für eure Hilfe!

Liebe Grüße
Hugo
Bauxi
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