Home » Modellstudiengang » iMED Allgemein » Vor dem Studium » Verzweifelt- Genug Intelligenz für Medizin und das Physikum?


Forum für alle die noch nicht studieren (z.B. Fragen zum HAM-Nat).

Beitrag » 17.06.2006 21:44

aber wieso denkst du, dass du mit nem NC von 1,5 froh sein musst, übrhaupt nen Platz zu kriegen??? Ich hab 1,8 und es hat (wenn auch gerade so) gereicht. Mit 1,5 wirst du zwar nicht in der 1. Auswahlrunde nen Platz kriegen, aber doch in der 2., und da auch bestimmt an mehr als an einem Ort.
Es gilt das gleiche wie immer: guck dir die NCs der letzten Jahre an und schau, wo du nen Platz hättest haben können. Und dann bewirb dich um Plätze an Uni, an die du auch gern willst.

Denn mit 1,5 im Abi muss man sich doch nun wirklich keine Sorgen machen, keinen Studienplatz für Medizin zu bekommen!?!
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Lene.Janssen
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Beitrag » 18.06.2006 08:09

Also, um es kurz zu machen. Ich war als ich angefangen habe 27, hatte "damals" nen Abi-Schnitt von 3,0 und war stinkefaul. Bis jetzt hat mich das nicht daran gehindert gut im Medizinstudium voranzukommen.

Dass dich das kreuzen verzweifeln lässt, ist total klar. Mir war vorher (und teilweise heute noch) auch nicht klar, wie man das in den Schädel bekommen soll, aber wenn man dabei ist gehts.

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Beitrag » 18.06.2006 09:32

Das du JETZT noch keine Physikumsfragen beantworten kannst ist klar, das lernt man ja alles erst noch! :D

Es gibt in unserem Semester viele die erst was anderes gemachte haben und sich dann erst für das Medizinstudium entschlossen haben, also bist du nicht die/der Einzige.

Es ist auch von Uni zu Uni anders. Jede Uni hat so ihr "horror Fach," ich glaube manche würden sagen das ist in Hamburg Chemie. Meine Schwester hat wo anders studiert und meinte bei ihr war es Physik, aber die Anatomietestate vor denen wir hier so angst haben sind dort weniger stressig.
x3x3non
 

Beitrag » 18.06.2006 12:42

wenn du Medizin studieren willst, aber noch nicht weißt ob du dem Studium gewachsen bist, mach dir keine Sorgen. Mit dem Schnitt von 1,5 ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich gering, dass du das Studium nicht erfolgreich abschließen kannst, das ist sozusagen die Garantie zum Arztsein. und wenn du es nicht schaffst wer dann?
Russe
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Beitrag » 18.06.2006 12:43

Die Kurzlehrbücher reichen nicht, aber sind eine gute Hilfe um in das Thema reinzukommen, weil die meisten Lehrbücher zu ausführlicher und viele auch didaktisch nciht so gut aufgebaut sind. Der Zeeck in Chemie ist auch nicht besonders inhaltsreich, aber er ist seht textlastig und in chemie reicht meiner meinung nach das Kurzlehrbuch in Verbindung mit einem Biochemiebuch.
Du weißt wohl schon das es anorganische und organische Chemie gibt. Zu den organischen Teilen gibt es in den Biochemiebüchern auch noch mal ein Kapitel, was dann immer ganz hilfreich ist.

Und du biost auch nicht darauf angewiesen, nur mit Kurzlehrbüchern zu lernen weil die anderen Büchern auch nicht so hart durch zu arbeiten sind wie die Seitenzahl denken lässt.
Die Kurzlehrbücher kann ich in der RIchtung empfehlen, dass man mit ihnen sehr gut ins thema reinkommt. Dann muss man aber sein wissen noch mal mit einem ausführlicheren Buch vertiefen.

Du brauchst keine Grundlagen mit zu bringen. Das hilfreichste Wäre,wenn du dich an deine MAthesachen noch erinneren kannst, weil man das in Physik braucht.
Bio und chemie wären schon hilfreich, aber du kannst es auch so locker schaffen. In Bio würde ich auf jeden fall nur mit dem Kurzlehrbuch lernen, weil bei dem normalerweise empfohlenen Buch "Bio für Mediziner" von Monica Hirschkaufmann total viel nutzloser Quatsch drin steht und sehr viele leute nur mit so roten Zusammenfassungskästen gerlernt haben, was ich für wenig sinnvoll halte.
Zu den Anorganische CHemievorlesungen brauchst du echt nicht hin gehen. Zum rest aber schon (auch wenn die ersten Biovorlesung voll luschig sind)
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Beitrag » 18.06.2006 12:52

Intelligenz (lat.: intelligentia „Einsicht, Erkenntnisvermögen“, intellegere „verstehen“) bezeichnet im weitesten Sinne die Fähigkeit zum Erkennen von Zusammenhängen und zum Finden von optimalen Problemlösungen.

Jetzt soll mir bitte einer sagen, dass man diese im Studium nicht braucht!
Vor allem bei uns muss man sehr intelligent sein, denn soviele Informationen miteinander sinnvoll zu verknüpfen und daraus Schlüsse zu ziehen, ist eine starke Leistung der Intelligenz.
Russe
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Beitrag » 18.06.2006 13:46

Ich denke eher ein 1er Abi mit Intelligenz gleichzusetzen ist der falsche Ansatz.
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Beitrag » 18.06.2006 14:05

naja das zeigt ja, dass Denken deine schwäche ist :D
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Beitrag » 18.06.2006 17:36

durchgeknallterRusse hat geschrieben:1,5 ist sozusagen die Garantie zum Arztsein.


Lieber Herr,

so lasse die vielen geistig gestörten 1er Kandidaten, die ich zur Genüge traf mehr Verstand als Intelligenz besitzten. Schlechtes Geld und viel Stress mögen Ihre Garantie zum erlischen bringen.

Denken ist auch nicht meine Stärke. Aber stark muss man nicht immer sein.

Bauxi: Versuch es, Medizin ist Freude und wenn du schon im Praktikum Spaß hattest, dann wirst du in der Klinik auch deine Freude haben - und das ist schließlich wo du erstmal stehen wirst!
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Beitrag » 18.06.2006 20:38

Genau, alles was wir dir hier sagen klingt sowieso viel zu abstrakt.

Mach einfach mit :D.
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Beitrag » 19.06.2006 10:44

... und mach dir vorallem keine sorgen wegen der naturwissenschaftlichen fächer.... du wirst in den ersten beiden jahren ziemlich darauf getrimmt werden, solche fragen wie im physikum zu beantworten.
das man das vor beginn seines physikums noch nicht kann, ist mir klar :)

meine meinung: versuchs mit dem studium!
Wer glaubt , etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.
(Phillip Rosenthal)
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Beitrag » 20.06.2006 08:51

Hallo,

ein herzliches Dankeschön an euch alle für die tollen Antworten und eure Mühe!

Liebe Grüße
Hugo
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Beitrag » 10.07.2006 12:57

Kleiner Nachtrag:
So war's bei mir:
Abi-Schnitt von 1,3;keine Ahnung von NaWi da Englisch und Musik-Lk und trotzdem im Med.-Studium dabei und bislang ganz ordentlich...
Mach dir also keine Sorgen!
Das kommt schon alles und dieser Intelligenz-Quark ist ja auch irgendwie etwas nervig, damit sollte man sich nicht allzulange aufhalten!
OH! Was haben wir denn da feines? Mmmh, sieht das gut aus! Darf ich auch mal?
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Beitrag » 20.07.2006 16:55

Hi Hugo,

ich persönlich kann Dir nur raten: mach es.
Bei mir war es so, das Medizin eigentlich immer mein Traum war. Habe '94 Abi gemacht (Gottogott- so lange her....), mit 2,3 (weil keinen Bock zu lernen...*hüstel*). Nawis waren mir immer ein Greuel- Bio ging noch so- Chemie, Mathe und Physik fand ich einfach nur grausig.
Direkt nach dem Abi haben mich genau dieselben Ängste, die Du jetzt hast, vom Studium abgehalten.......alles viel zu schwer, Wunder weiß was man alles können muß, kann ich wirklich die Verantwortung für Menschen übernehmen??
Also gekniffen.
Viele Jahre andere Dinge gemacht- über Umwege und quasi nur als Absicherung für etwas Anderes dann eine Ausbildung zur Arzthelferin.
Plötzlich gemerkt, das Ärzte auch nur mit Wasser kochen........und von den Chefs immer wieder gehört, das ich doch bitte Medizin studieren soll.

Bin also seit 2002 (mit 28 angefangen) dabei- und habe mit starkem Zweifel, wie das in Chemie und Co. wohl werden soll, angefangen.
Mittlerweile bin ich an der Grenze zum 9ten Semester.
Physikum (bzw. PIM- war im Modellstudiengang.....macht aber nix, Schriftlich und Mündlich war dasselbe wie im Regelstudiengang) mit 2 bestanden. Ohne Probleme.
Und zwar nicht, weil ich auf einmal das Licht gesehen habe und mir alles zufliegt- sondern einfach durch stures Kreuzen in der schwarzen Reihe plus Kurzlehrbücher- und das auch noch auf unorganisierte Art.
Will sagen: auch wenn man wenig Voraussetzungen mitbringt sieht es für mich heute so aus, das man- wenn man nicht völlig auf den Kopf gefallen ist und einen die Zusammenhänge wirklich interessieren- auch ohne sich völlig kaputzumachen dieses Studium schafft.

Klar gibt es- wie von Anderen angesprochen- Zeiten, wo man sich gerne jedes Haar einzeln ausreißen möchte, weil der Druck riesig wird. Aber wenn man es schafft in der Zeit die Ruhe zu bewahren und dazu noch Sattal (souveränes Auftreten trotz totaler Ahnungslosigkeit) für den Notfall mitbringt, dann wird das schon.

Das Studium ist mit Sicherheit nicht einfach, es ist oft stressig- aber es ist nicht "unmachbar".
Ich denke das Wichtigste ist, das man Spaß an den Zusammenhängen und dem großen Ganzen hat- dann fallen einem die Momente, in denen man sich mit dem kleinen blöden rumschlägt nicht ganz so schwer!!!!!


Mal ab davon: die Garantie, das Du das Studium schaffst, wird Dir niemand geben können. Ich denke der Anspruch ein Studium nur zu beginnen, wenn man es auf jeden Fall schafft, ist etwas hoch gesteckt. Dafür gibt es einfach zu viele Faktoren, die mitspielen.

P.S.: und zu den legendären Physikumsfragen- fast alle, die ich kenne (ich eingeschlossen) konnten sie bis das Physikum anstand mehr schlecht als recht beantworten- und sind kurz nach dem Physikum in diesen Zustand zurückgekehrt. Würde man mir jetzt eine schwarze Reihe Physio vorlegen, bekäme ich mit Sicherheit graue Haare. Und jedem fertigen Arzt würde es auch so gehen.
Mal ganz ab davon: Physik, Chemie und Bio kann man beim Physikum auch gerne vernachlässigen und sich auf die "Großen" konzentrieren...............hat bei mir auch gereicht.
Es kann immer NOCH schlimmer kommen......
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Jolein
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Beitrag » 25.07.2006 07:10

ich würde den kopf nicht hängen lassen...ich habe das kreuzen gehasst...mittlerweile (2. sem...) gefällt es mir ganz gut...man gewöhnt sich an ALLES in diesem studium ..die einzige prämisse:DURCHHALTEN!!!!!
nasi9984
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