Home » Semester 3 & 4 » Testatfragen Praktikum Neurophysiologie


Beitrag » 17.05.2010 16:54

Meine Frage war: Nennen Sie Beispiele für früh evozierte Potenziale
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IMP
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Beitrag » 07.06.2010 15:21

hey leute, habt ihr vielleicht schon die fragen fuers 4.praktikum: drehschwindel und schwerhoerigkeit???

waer sehr nett wenn jemand paar fragen zusammenstellen wuerde oder einfach die fragen nennt, an die er sich noch erinnert:)

vielen dank schonmal in voraus

gruss david
schlomo99
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Beitrag » 07.06.2010 16:30

Wir sind mit dem Fragenkatalog hier aus dem med-board (s.o., das PDF und Worddokument) sehr gut gefahren. Waren nur Fragen daraus.

LG Castrahl
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Beitrag » 07.06.2010 18:16

Ich weiß von folgenden Fragen:

Welche Art von Rezeptorzellen sind in den Bogengängen bzw. Makulaorgane und wie funktionieren sie?
Unterschied Luftleitung und Knochenleitung, er legte Wert auf die Verstärkerfunktion der Hörknöchelchen.
Welche Bewegungsart reizt die Bogengänge bzw. Makulaorgane?
Was ist ein vestibulärer Nystagmus? Er wollte auf jeden Fall die Worte Sakkaden und Folgebewegung drinhaben.

Viel Erfolg!
Albertine
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Beitrag » 07.06.2010 20:55

vielen dank fuer die antworten!
schlomo99
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Beitrag » 07.06.2010 22:38

Am besten die Datei ausdrucken und lernen!


Unsere Fragen waren:

- Was besagt die Lautstärkeskala (Phonskala) und welche Einheit hat sie?

Subjektives Maß für die Reizamplitude; Frequenzabhängig, bei hohen und niedrigen Frequenzen mehr Schalldruck erforderlich; Einheit: phon

- Fkt. d. Mittelohrs?

Impedanzanpassung: Schallübertragung auf das Innenohr

- Wenn d. Schalldruckpegel um 20 bzw. 60 erhöht ist, wie ist dann der Schalldruck verändert?

20 = 10x
60 = 1000x

- In welchen Frenquenzbereich kann man hören (a) und in welchem liegt der Sprachbereich (b)?

a) 0 -130dB, 16Hz-20KHz
b) 250Hz - 4KHz, 40-70 dB

- Was ist der Schalldruck und welche Einheit hat er?

Pa Pascal, Ist der Druck, den die Schallwellen auf ein Hindernis ausüben.


Viel Erfolg
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Beitrag » 08.06.2010 18:59

also, informativhalber: bei mir war auch eine Frage, die bereits in den Fragen von hier darin stand:
Was ist der Schalldruckpegel und welche Einheit hat er?
MissKaya
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Beitrag » 09.06.2010 07:48

also ich hatte auch eine frage aus der sammlung:

vergleichen sie knochenleitung und luftleitung.
schlomo99
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Hier sind teilweise ein paar neue Fragen, die bei uns im Praktikum gefragt wurden:

1. Welche ist die langsamste somatosensible Afferenz? Welche Information leiten sie?
2. Welche Rezeptorzellen nehmen Vibration war?
3. Welche taktilen rezeptoren liegen tiefer in der Haut?
4. Was ist der Tractus spinothalamicus?
5. Welche 2 Typen von somatischen Schmerz gibt es?
6. Was ist paradoxe Kälteempfindung? Wodurch kommt sie zustande?
7. Welche Faktoren bestimmen die Leitungsgeschwindigkeit afferenter Axone?
8. Welche taktilen Rezeptoren haben große, welche kleine rezeptive Felder, warum?
9. Welche taktilen rezeptoren gibt es auf der Hautoberfläche?
10. Wie wirken Menthol und Capsaicin?
11. In welche 4 Gruppen werden Rückenmarkssegmente geteilt?
12. Was ist Phantomschmerz?
13. Was ist ein rezeptives Feld?
14. Was ist Somatotopie?
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Antworten

Beitrag » 11.04.2011 22:52

Ich übernehm keine Garantie für Richtigkeit:

1. Welche ist die langsamste somatosensible Afferenz? Welche Information leiten sie?
C- Fasern, Hautafferenz („langsamer“ Schmerz); sympathisch postganglionär (IV Fasertyp nach Lloyd und Hunt)

2. Welche Rezeptorzellen nehmen Vibration war?
(Vater -) Pacini – Körperchen

3. Welche taktilen rezeptoren liegen tiefer in der Haut?
(Vater -) Pacini – Körperchen, nämlich in der Subcutis (Unterhaut)
Etwas weniger tief: Ruffini – Körperchen (Dermis)
Und Meissner- Körperchen (Grenze Dermis - Epidermis)
Und Merkel- Tastzellen (Epidermis)

4. Was ist der Tractus spinothalamicus?
Der Tractus spinothalamicus anterior ist eine aufsteigende Faserbahn der Vorderseitenstrangbahn.
Der Tractus spinothalamicus anterior liegt ventral des Vorderhorns (Cornu anterior) der grauen Substanz innerhalb der Substantia alba und bildet zusammen mit den sich lateral anschließenden Tractus spinoreticularis und spinotectalis die funktionelle Vorderstrangbahn.

Der Tractus spinothalamicus anterior führt Afferenzen der
• Schmerzleitung: insbesondere C-Fasern des 2. dumpfen Schmerzes (siehe Nozizeption)
• Thermorezeption und
• epikritischen Sensibilität:
Kollateralen der in den Fasciculi gracilis et cuneatus aufsteigenden epikritischen Afferenzen werden innerhalb der Rexed Laminae V- VII (Nucleus proprius) auf die Strangzellen (2. Neurone) umgeschaltet. Ihre Axone kreuzen die Commissura alba anterior und vereinigen sich auf der kontralateralen Seite zum Tractus spinothalamicus anterior.
Die Fasern des Tractus spinothalamicus anterior terminieren an den Neuronen des Nucleus ventralis posterolateralis des Thalamus (3. Neuron), deren Axone auf den primären und sekundären somatosensorischen Cortex (SI, SII) des Gyrus postcentralis projizieren.

5. Welche 2 Typen von somatischen Schmerz gibt es?
Schneller, heller Schmerz: vermittelt über Aδ- Fasern
Langsamer, dunkler Schmerz: vermittel über C- Fasern

6. Was ist paradoxe Kälteempfindung? Wodurch kommt sie zustande?
Im Bereich zwischen Warmempfindung und Hitzeschmerz gibt es das Phänomen der paradoxen Kälteempfindung. Steigt man z.B. in eine heiße Badewanne, so kann vorübergehend eine Kaltempfindung auftreten. Dieses Phänomen wird durch die Aktivierung einiger Kaltrezeptoren bei hohen Temperaturen erklärt. ( s. 1.1 Entladungsverhalten der Thermorezeptoren Seminarfolien: Die Kurve der statischen Entladungsfrequenz der Kaltsensoren aufgetragen gegen die Temperatur steigt nach einem Absinken auf 0 (impulse/s) bei 42Grad bei 47 wieder an)

7. Welche Faktoren bestimmen die Leitungsgeschwindigkeit afferenter Axone?
Myelinisiert ( dadurch saltatorische Erregungsleitung-> schneller) oder unmyelinisiert (kontinuierliche Erregungsleitung
die Dicke der Axone ( je dicker, desto schneller, Verringerung des Leitungswiederstandes) geht aber meist mit einer Erhöhung der Membrankapazität einher, so dass Effekt teilweise aufgehoben wird)
die Temperatur ( je wärmer, desto schneller, natürlich nur im physiologischen Bereich)

8. Welche taktilen Rezeptoren haben große, welche kleine rezeptive Felder, warum?
Meisner – Körperchen und Merkel- Tastzellen haben kleine rezeptive Felder
Pacini- und Ruffini – Körperchen haben große rezeptive Felder
Größe des Rezeptiven Feldes hängt mit der Hauttiefe zusammen in der der Rezeptor sich befindet; Druckausbreitung in der Haut

9. Welche taktilen Rezeptoren gibt es auf der Hautoberfläche?
Meissner- Körperchen: Berührung, schnell adaptierend, oberflächlich
Merkel- Tastzellen: Druck, Langsam adaptierend, oberflächlich
Pacini- Körperchen: Vibration (Reizparameter also Beschleunigung), tief Subcutis
Ruffini- Körperchen: Druck/Zug, tief ( Dermis)

10. Wie wirken Menthol und Capsaicin?
Menthol und Capsaicin wirken als inadäquate Reize und lösen ein Kältegefühl(Menthol) bzw. ein Hitzegefühl(Capsaicin) durch Aktivierung von Kationenkanälen aus der Familie der TRP-Rezeptorkanäle (Transient Rezeptor Potential) aus.
Ihr adäquater Reiz wäre eine spezifische Temperaturänderung bei der sie sich öffnen und zu einer Depolarisation einer Warm- bzw. Kaltfaser führen.

11. In welche 4 Gruppen werden Rückenmarkssegmente geteilt?
Zervikalsegment: Achtung! C1 – C8
Thorakalsegment: Th1 – Th12
Lumbalsegment: L1 – L5
Sakralsegment: S1- S5
(Kokzygealsegment) Co1

12. Was ist Phantomschmerz?
Phantomschmerzen sind Schmerzen, die nach einer Amputation in dem nicht mehr vorhandenen Körperteil empfunden werden. Sie können vom Patienten i. d. R. außerhalb des Körpers sehr genau lokalisiert werden.
Bei Phantomempfindungen durch Berührung von Körperarealen (wenn beispielsweise nach einer Amputation des Armes Berührungen am Oberarmstumpf in einem scharf abgegrenzten Bereicht zu Berührungsempfindungen in den Fingern der Phantomhand führen) sprechen Befunde für eine Reorganisation des somatosensorischen Kortex, wobei Neurone des Oberarms Anschluss an das Handareal erhielten und dieses nun repräsentieren

13. Was ist ein rezeptives Feld?
Als rezeptives Feld bezeichnet man das Areal eines Sinnesorgans (z.B. Auge, Haut), das durch einen einzelnen Rezeptor oder ein einzelnes Neuron innerviert wird.

14. Was ist Somatotopie?
Als Somatotopie bezeichnet man in der Medizin die Abbildung von Körperregionen bzw. -strukturen auf bestimmte Nervenzellareale des Gehirns.
Unter dem Homunculus versteht man ein Modell, das die neuronale Beziehung zwischen kortikalen Bereichen einerseits und Skelettmuskeln oder sensorischen Feldern andererseits darstellt, wobei benachbarte Körperregionen auf benachbarten Kortexgebieten abgebildet sind. Es repräsentiert somit die somatotopische Anordnung von motorischen Efferenzen oder sensorischen Afferenzen auf den jeweiligen Kortexarealen. Dementsprechend unterscheidet man einen motorischen und einen sensorischen Homunculus.
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Hautsinne und Schmerz

Beitrag » 12.04.2011 17:36

Auch wenn einige sehr gemeine Fragen dabei sind haben doch alle einen Punkt bekommen, weil sie bei den Antworten sehr großzügig waren.


Welche schmerzverarbeitenden Zentren kennen Sie?

Nennen sie endogene Schmerzmediatoren.

Wie funktioniert Lokalanästhesie?

Wie funktioniert Morphium?

Bei welchen Temperaturen reagieren Kälte/Wärmerezeptoren maximal?

Was ist Adaption?

Was ist Somatotopie?

Warum hat der Homunculus große Hände und eine schmale Hüfte?

Was ist Hyperalgesie? Nennen sie Beispiele.

Wie erreicht der Schmerz das Gehirn?

Wie erklärt sich die Wirkung von Menthol und Casaicin?

Wo liegt der somatosensorische Cortex?

Wie kommt ein Taktiler Reiz vom Rezeptor zum Gehirn?

Welche Fasern leiten den Tiefenschmerz? Beispiele für Tiefenschmerz?

Warum tut ein herzinfarkt auch im linken Arm weh?

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Hier sind die Fragen aus dem Praktikum Sehen und Sehstörungen!


1. Was ist konsensuelle Lichtreaktion?
2. Wie wird ein Gegenstand auf der Linse abgebildet?
3. Was verursacht die Fehlsichtigkeit des Astigmatismus?
4. Wozu dient das Prinzip der lateralen Hemmung?
5. Wie ist die Brechkraft definiert und wie ist ihre Einheit?
6. Was ist der graue Star bzw. Katarakt?
7. Was ist ein Glaukom?
8. Wie entsteht Myopie?
9. Welche Bedeutung hat der Augeninnendruck?
10. Wie wird eine Myopie (Kurzsichtigkeit) wie eine Hyperopie (Weitsichtigkeit) korrigiert?
11. Was ist Adaptation?
12. Wie wird ein Bild auf der Netzhaut abgebildet?
13. Was ist ein rezeptives Feld?
14. Wo liegt der primäre visuelle Kortex?
15. Was sind rezeptive Felder von Neuronen?
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