Home » Semester 1 & 2 » Biochemie Praktikum Hormone


Forum für den alten Studiengang.

Beitrag » 02.05.2007 01:13

Und gleich noch was Neues.

In welchen 3 Formen kommt Calcium im Plasma vor:

Lösliches Calcium
Nicht lösliches Calcium
Ca++- Ion

Und eine Rechnung mit 2maligem Berechnen des Verdünnungsfaktor.
Naderso
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Beitrag » 02.05.2007 18:15

GAAANZ WICHTIG!!

es gibt eine frage:

beschreiben sie die bestimmung der alk. phosphatase (methode aus dem praktikum).

Antwort: man bestimmt die enzymaktivität, bzw. das umsetzten des synthetischen substrates PRO ZEITEINHEIT.

wer die zeit nicht erwähnt hat, bekam keinen punkt!!!

und:

in einer lösung 800 mikroL liegt Phosphat in einer Konz. 1,5mmol/L vor. wieviel mikromol phosphat wurde verwendet?

rechnung: c=n/V , nach n auflösen >> n=c x V

achtung!! vor dem einsetzen die einheiten ausgleichen.


bye*k*
kation
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Beitrag » 03.05.2007 18:16

Unsere Fragen:

- Wie wird die alkalische Phosphatase im Praktikum bestimmt?
Die Phosphatase spaltet p-Nitrophenylphosphat in Phosphorsaeure und p-Nitrophenol, welches eine gelbliche Farbe hat, die im Photometer gemessen werden kann. Bei genuegend Substrat korreliert die p-Nitrophenol-Konzentration mit der Enzymaktivitaet. Die Zeit muss dabei beruecksichtigt werden.

- Wo wird PTH gebildet und um was fuer eine Stoffklasse handelt es sich?
Peptidhormon, Parathyreoidea(Epithelkoerperchen)

- In welchen 3 Formen kommt Calcium im Serum vor?
frei ionisiert, an Proteine gebunden, als diffusible Komplexe

- Wie ist ein Unit definiert?
Die Enzymmenge, die 1ymol Substrat bei 30 Grad C in einer Minute umsetzt

- Was passiert wenn sich die Calciumkanaele der Zellmembran oeffnen?
Die Ca-Ionen stroemen entlang des Konzentrationsgefaelles in die Zelle ein

- Wie wird das Phosphat im Praktikum bestimmt?
Zu dem Orthophosphat, welches man durch TCE-Saeure gewonnen hat, gibt man Molybdat und Vanadat, welches zusammen einen farbigen Komplex bildet. Die Farbintensitaet ist der Phosphatkonzentration proportional.

Die Rechnung war eine zweifach verduennte Loesung mit angegebener Endkonzentration.
c(Anfang) = V(Ende) * c(Ende) / V(Anfang)
Zweimal einsetzten - fertig!

Viel Erfolg!
Soenke
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Beitrag » 06.05.2007 18:11

Danke an alle Fragensammler!

Um meinen Teil beizutragen, auf ein neues:
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Beitrag » 06.05.2007 19:51

triality hat geschrieben:Danke an alle Fragensammler!

Danke an dich :)
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ChristianMSHH
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Beitrag » 08.05.2007 09:08

@Yatahaze

Vielen Dank für deine Mühe! Echt super hilfreich!!! :thumbup:
Medicus
 

Beitrag » 08.05.2007 11:49

Achja, zu unseren BC Fragen: Es waren aussschließlich alte (und zwar besonders die von diesem Jahr). Also lernen!
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Beitrag » 08.05.2007 19:04

zu unserem praktikum heute kann ich nur sagen: 3 Fragen waren neu und nur eine Frage war eine abgeänderte Altragen.das hat aber kaum jemand bemerkt, somit war sie falsch beantwortet worden. Also auch mal ins Skript schauen! :wink:
Anci
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Beitrag » 08.05.2007 20:17

Bei uns waren auch die meisten Fragen neu...soweit ich mich noch erinnern kann:
Durch welches Enzym entsteht DAG und IP3? Ant: Phospholipase C

Auf welches Enzym hat DAG eine Wirkung: Proteinkinase C

Warum gibt man im Versuch TCE zu Harn und Serum hinzu?
Um das benötigte Orthophosphat von anderen Phosphaten zu befreien/ um Harn und Serum zu enteiweißen

Wo entsteht die alkalische Phosphatase?
In den Osteoblasten des Knochengewebes

und wie immer eine leichte Rechenaufgabe mit Molaritäten...
ishq_no1
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Beitrag » 08.05.2007 21:06

So hier also unsere Fragen aus dem höchst interssantem Hormon-Praktikum :sceptic:


1. Von Welchem im Blut meßbaren Parameterhängt es ab, ob sich ein sekundärer Hyperparathyreodismus entwickelt? Welche Ursachen (zwei) gibt es dafür?

2. Sie versetzen 100mikrol Patientenserum mit 1000mikrol Trichloressigsäre zu Enteiweissung. Von der dnn zentrifugierten Probe setzen sie 200 mikrol Überstand in den Test zur Phosphatbestimmung (800mikrol Endvolumen) ein und finden eine Konzentration von 50 mikromol/l (in der Küvette). Wie hoch ist die Posphatkonzentration in der zentrifugierten Probe? Wie hoch im Patientenserum? Rechenweg angeben!

3. Beschreiben Sie das Prinzip der Bestimmung der Aktiität der Alkalischn Phosphatase?

4. Zu welcher Klasse von Rezeptoren gehört der Rezeptor für Clcitriol? Wie löst die Bindung des Hormons in der Zielzelle aus, um welchen physiologischen Vorgang mit dem Ziel der Calcium-Homöostase zu ermöglichen/ verstärken?
Lea-HH
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Beitrag » 08.05.2007 21:26

Die Beiträge sind so was von geil.


Danke jungs und Mädels.
Ihr seid echt cool!! :thumbup:
BALDE
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Beitrag » 08.05.2007 21:57

Ich glaub die Biochemiker ham´s geschnallt. Es gibt fast jedesmal neue Fragen, oder täusch ich mich da? :sceptic:
Sturm
 

Beitrag » 09.05.2007 11:05

es wurde bei uns zumindest auch angekündigt, dass es (schon letztes Sem) neue Fragen geben soll. Allerdings halten die sich da nicht immer dran ;)
Aber ja, natürlich haben die gemerkt, dass wir uns hier austauschen ;)
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Lene.Janssen
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Beitrag » 09.05.2007 11:27

Auch bei uns waren von den 4 Fragen, definitiv zwei neue Fragen, die auch nicht umgewandelt, sondern wirklich vollkommen anders waren. Desweiteren ist uns aufgefallen, dass die Dozenten immer ausführlichere Antworten verlangen. Die Dozenten kennen anscheinend die Antworten aus dem med-board und wollen viel mehr höhren.
alles wird juut
gadi
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Beitrag » 09.05.2007 17:24

Solange sie uns die Möglichkeit geben einen Punkt zu sammeln, soll uns doch alles recht sein :)
und wenn man sich vorbereitet, dann gibts eigentlich auch (fast) immer ein Punkt ;)
ishq_no1
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